Coronavirus - Die Heilsarmee ist da für Menschen.

Wir tun unser Mögliches, damit Menschen gesund bleiben und Notleidenden geholfen wird. Die Heilsarmee hilft auch während der Krise den Schwächsten der Gesellschaft in Form von Essensabgaben, Notunterkünften für Obdachlose, Seelsorgediensten und vieles mehr.

So helfen wir in der Krise

Take-Away Zürich: Riesiges Bedürfnis in der Zeit des Notstands

Ein wohltuendes Essen und eine gemeinsame Auszeit von der gesellschaftlichen Isolation mit anderen an einem Tisch. Zurzeit undenkbar! Daher hat die Heilsarmee Zürich Zentral vor rund einem Monat, zusammen mit drei weiteren Organisationen, einen Take-Away für Menschen am Rand der Gesellschaft eröffnet. Insgesamt wurden bereits 2077 Mahlzeiten an 21 Wochentagen verteilt und der Bedarf steigt kontinuierlich. Daher haben Heilsarmee-Standorte in der ganzen Schweiz ihre Angebote angepasst und auf Take-Away und Hauslieferdienste umgestellt.

Genf: Von der Strasse ins Drei-​Sterne-Hotel

Wir lassen niemanden im Stich, denn gerade jetzt sollte niemand auf sich allein gestellt sein. Daher wurde das Bel'Espérance, das normalerweise eine kommerzielle und touristische Kundschaft empfängt, kurzerhand in eine Notunterkunft umgewandelt. Hier finden obdachlose Frauen ein warmes Zimmer, ein eigenes Bett und eine reinigende Dusche. Und sie dürfen auch tagsüber bleiben. Sie haben ungewisse Tage hinter sich, an denen ihnen als Folge von Corona überall in der Stadt der Aufenthalt untersagt wurde. Nun haben sie hier einen sicheren Zufluchtsort gefunden.

Geschützt, bis die Krise vorbei ist

In Thun sind Räumlichkeiten für gesunde Obdachlose zum Schutz vor dem Virus rar. Viele Obdachlose schlafen ungeschützt draussen und suchen dringend eine Unterkunft. In Zusammenarbeit mit der Stadt und der Wohnhilfe Thun hat die Heilsarmee Wohnmöglichkeiten für gesunde, obdachlose Männer und Frauen geschaffen. So wurde das Pfadiheim Aare in Steffisburg zur Notschlafstelle umfunktioniert und bietet Obdachlosen aus der Region einen geschützten Raum. Hier finden sie zudem die Möglickeit, unter Einhaltung der Schutzmassnahmen für die Gesundheit, der Einsamkeit für eine Zeit zu entfliehen.