Gott ist ein krisensicherer Anker

Gedanken von Kapitän Christian Dummermuth, Korpsoffizier der Heilsarmee Frutigland.

Vielleicht können Sie es schon gar nicht mehr hören; das Wort«Coronakrise».Aber auch unser Tagesablauf ist davon geprägt, und so ist dieses Wort gedanklich ständig präsent. Zum einen versuchen wir von zu Hause aus weiter Menschen beizustehen und Hilfe für sie zu organisieren. Zum anderen haben wir zwei mässig motivierte Schüler zu Hause, die ihren Schulstoff nun von zu Hause aus abarbeiten sollten und nicht einmal die Möglichkeithaben, in der scheinbar gewonnenen Freiheit mit ihren Freunde abzumachen. Zum Glück haben wir vor dem Haus etwas Garten, in dem wir wenigstens das Fach Naturkunde praktisch erfahren können. Bei der Gartenarbeit meinte unsere Tochter, ihr komme die ganze Situation vor wie in der Geschichte von Noah. Ganz plötzlich hiess es für eine Familie, sich in ein Schiff zurückzuziehen, während draussen die Katastrophe wütete.Ich dachte noch etwas weiter darüber nach. Es gibt Dinge, die kann man nicht vertagen. Wenn wir die Beete jetzt nicht vorbereiten und die Samen in die Erde stecken, werden wir nichts zu ernten haben.Viele Menschen reagieren in diesen Tagen darauf, dass sie sich übermässig mit Lebensmitteln eindecken. Ist das die richtige Reaktion? Wie viel wird wohl später weggeworfen? Gott lädt uns durch die ganze Bibel hindurch ein, Entscheidungen zu treffen. Die wichtigste Entscheidung ist, in die Beziehung mit Gott zu treten. Er ist der krisensichere Anker, die Geschicke dieser Welt hält er weiter in seinen Händen; mit und ohne Corona.

Author: Kapitän Christian Dummermuth
Image: Lisa Zins flickr.com