Kirchliches Werk

Altes Industrieareal erwacht zu neuem Leben

Auf dem Gelände der ehemaligen Spinnerei in Dagmersellen mietet die Heilsarmee einen Fabrikteil und eröffnet einen neuen Standort. Der erste Gottesdienst findet im August 2017 statt. [...]

Kirchliches Werk

Musik lässt Herzen höher schlagen

alive-teens und Le Camp de Musique – zwei Musiklager der Heilsarmee – begeistern Jugendliche für Musik, bieten Gemeinschaft und geben den Teenagern Impulse für die persönliche Entwicklung. [...]

Kirchliches Werk in Zahlen

  • Icone Poste

    55

    Korps (Gemeinden)

  • Icone projets sociaux

    29

    Sozialprojekte

    (Beratungsstellen, Besuchsdienste, Passantenheime, Quartiertreffs, Mittagstische)

  • Icone division

    131 592

    Gottesdienstbesucher

Gesellschaft & Familie

Projekt Angehört

„Ich wollte nur noch sterben, doch sie gab mir neuen Mut“

Bei der Inhaftierung ihres Mannes bricht für Valérie Glaus (Name geändert) die Welt zusammen. Die vierfache Mutter und Familienfrau ist nun auf sich gestellt. In ihrer Not wendet sie sich an das Heilsarmee-Projekt Angehört für Angehörige inhaftierter Personen. Dort findet sie in der Person der Projektleiterin Renate Grossenbacher eine einfühlsame und professionell agierende Stütze. [...]

Gesellschaft & Familie

"Die Heilsarmee im Gefängnis"

● Text: Livia Hofer ● Bilder: Major Jacques Tschanz

Von 1. März 2017 bis 16. Februar 2018 wurde im Heilsarmee-Museum in Bern die Jahresausstellung „Die Heilsarmee im Gefängnis“ gezeigt. Diese fokussierte auf vier Bereiche:

Der erste Bereich zeichnete mit historischen Dokumenten und Fotos die Anfangszeit der Heilsarmee in der Schweiz nach, als Salutistinnen und Salutisten für ihren Glauben noch Gefangenschaft erdulden mussten.
Der zweite Bereich widmete sich den Bagnes (Galeerenstrafen) in Französisch-Guyana. Auf die sogenannten „Teufelsinseln“ deportierte die französische Regierung ab 1852 Strafgefangene. Dass diese Galeeren rund 100 Jahre später aufgehoben wurden, ist auf den Einsatz der Heilsarmee ab 1933 zurückzuführen: Die unermüdliche Berichterstattung des Genfer Offiziers Charles Péan über die unmenschlichen Zustände in den Bagnes führte zum Meinungsumschwung in der französischen Öffentlichkeit, zur Schliessung der Strafkolonie und zur Rückführung der meisten Überlebenden nach Frankreich.
Der dritte Bereich beinhaltete 25 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, die hinter den Gefängnismauern der Strafanstalten Lenzburg AG und Saxerriet SG entstanden sind (siehe Bildergalerie rechts) «Kunst im Knast» hiess gleichzeitig der Verein, der diese Ausstellung ermöglicht hatte, um das künstlerische Schaffen von Gefängnisinsassen zu fördern.
Der vierte Bereich widmete sich der aktuellen Arbeit des Heilsarmee-Gefängnisdienstes. Die Heilsarmee besucht heute noch schweizweit Menschen in Haftanstalten. Als besonderes Highlight wurde im Korps Bern den Film «Thorberg» ausgestrahlt. Mit dabei Regisseur Dieter Fahrer, der sich im Anschluss den Fragen der Zuschauer stellte.

Gesellschaft & Familie

Gefängnisdienst: Weihnachtsaktion

 

Mij Ases rappt im Gefängnis

Der junge Musiker Mij Ases hat sich an der Weihnachtsaktion der Heilsarmee beteiligt und in den Haftanstalten Bellechasse (FR), Witzwil (BE), Lonay und Orbe (VD) für die Eingewiesenen gerappt. Im Video (links) hören und sehen Sie die Kostprobe mit dem Titel "Avis aux âmes à terre".

 

Ein Geschenk für jeden Häftling

Major Mendes Reichenbach gehört zum Team des Gefängnisdienstes der Heilsarmee und kümmert sich als Seelsorger insbesondere um die Gefängnisse in Champ-Dollon und Le Brenaz im Kanton Genf. Er erlebt die Vorweihnachtszeit als einzigartige Gelegenheit, jedem einzelnen Häftling von der Liebe Gottes zu erzählen. [...]

Gefängnisdienst: Weihnachtsaktion in Zahlen

  • 29

    Gefängnisse

  • 2380

    Päckli

  • 226

    Freiwillige

  • 12

    Konzerte

  • 30

    Gottesdienste

  • 9

    Theater


 

Sozialwerk

Ort des Lebens und der Geborgenheit

Das Alters- und Pflegeheim der Heilsarmee Le Foyer in Neuenburg verfügt über 30 Einzelzimmer. Sein Auftrag ist die Aufnahme, Unterkunft, Betreuung und Unterstützung von Menschen ab 65 Jahren. Ob die Senioren sich nun kurzfristig im APS aufhalten, etwa zur Erholung, oder ob sie es als ihren letzten Wohnort gewählt haben: Alle Mitarbeiter, Ärzte, Pflegefachfrauen, Pfleghilfen, Seelsorger und Angestellte in Hausdienst oder Küche sorgen dafür, dass diese Institution ein Ort ist, wo das Leben würdevoll und wohlbehütet gelebt wird. Sehen und hören Sie im Videointerview Laurent Imhoff, Leiter des APS Le Foyer, über die zentralen Werte und Visionen seiner Institution.

Bluette Laubscher

«Ich lebe seit 15 Jahren im Le Foyer. In meinem Zimmer bin ich zuhause. Was ich besonders schätze, sind die kleinen Aufmerksamkeiten - die Guetzli oder die schönen Weihnachtskarten, die in unseren Aktivierungs-Ateliers hergestellt werden.»

Luigi Ferraro

«Das Personal ist sehr aufmerksam. Als ich gesundheitliche Probleme hatte, reagierte es rasch und traf eine Entscheidung. Darüber bin ich sehr glücklich.»

  • Liliane Jeanneret

    «Als ich hier ankam, fühlte ich mich verloren. Meine beiden Töchter mussten mich einweisen, weil ich Schwierigkeiten mit meinem Erinnerungsvermögen hatte. Ich fühlte mich alleine und verlassen. Aber Schritt für Schritt lebte ich mich ein. Heute kommt es mir vor, als würde ich zusammen mit den anderen Bewohnern und dem Personal in einer grossen Familie leben. Ich fühle mich wieder geborgen.»

Sozialwerk in Zahlen

  • Icone Foyer de réinsertion

    9

    Wohnheime für Menschen mit Beeinträchtigung

  • Icone Foyer pour hommes et femmes

    4

    Alters- und Pflegheime

  • Icone Foyer pour enfants et crèches

    6

    Kinderheime und Krippen


 

Flüchtlingshilfe

HandsOn: Flüchtlinge rasch in den Arbeitsmarkt integrieren

● Text: Livia Hofer ● Bild: Alexander Egger, Fernanda Gurzeler

Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion will 2018 die Aufträge im Asylbereich komplett neu an die Partnerorganisationen vergeben. Damit die Heilsarmee Flüchtlinghilfe (HAF) ihren behördlichen Auftrag weiterführen kann, muss sie inskünftig Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integrieren. Die Zusammenarbeit mit HandsOn ermöglicht der HAF bereits heute die Stossrichtung der NA-BE aufzunehmen und damit Erfahrungen mit einem zukunftsweisenden Projekt zu sammeln.

HandsOn ist ein Projekt des Arbeitsintegrationsprogramms travailPLUS des Sozialwerks der Heilsarmee Schweiz mit dem Ziel, Menschen des Asyl- und Flüchtlingsbereichs in den Schweizer Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Qualifizierungsprogramm beginnt mit dem ersten Tag des Aufnahmeverfahrens und beinhaltet die Vermittlung sozialer, sprachlicher und beruflicher Kompetenzen.

Im Pilotprojekt HandsOn Liebefeld arbeiten und lernen seit Sommer 2017 rund 30 asylsuchende und vorläufig aufgenommene Personen. Sie erwerben das Sprachzertifikat und verbessern ihre Kenntnisse in Mathematik, Informations- und Kommunikationstechnik. Auch trainieren sie berufliche Kompetenzen wie pünktliches Erscheinen und Arbeitsqualität, indem sie in der Produktion arbeiten. Aktuell stellen sie trendige Taschen, Rucksäcke und Accessoires aus gebrauchten Werbebanner her. Ziel ihres einjährigen Einsatzes ist der Einstieg ins Erwerbsleben oder in eine qualifizierende Ausbildung im 1. Arbeitsmarkt (regulärer Arbeitsmarkt).

Vorläufig aufgenommene Personen dürfen arbeiten. Es ist von grossem Interesse, dass sie für den Lebensunterhalt ihrer Familien aufkommen können – nicht nur für diese Personen selbst, sondern auch für den Staat, da hohe Kosten in der Sozialhilfe vermieden werden. 2017 wurden durch die HAF neu  fünf Job Coaches angestellt. Diese erleichtern vorläufig aufgenommenen Personen den Einstieg in die Arbeitswelt, indem sie eine Brücke zwischen dem regionalen Arbeitsmarkt und den rund 3500 Klienten und Klientinnen der HAF bilden.

 

Dreharbeiten zum Film SRF Heimatland

SRF Heimatland «Vier zum Volk» zu Gast bei HandsOn Liebefeld

Drei Tage lang begleitete Nationalrätin Nadja Pieren (SVP/BE) einen Teilnehmer des Qualifizierungsprogramms HandsOn in Liebefeld. So entstand eine Folge der Sendereihe SRF Heimatland «Vier zum Volk». Darin arbeiten Nationalräte in einem Umfeld, das ihrer politischen Gesinnung teilweise widerspricht. Die beliebte Politiker-Doku über HandsOn wurde am 1. Februar 2018 ausgestrahlt.

Ermöglichen Sie die Integration von Flüchtlingen!

Die Anstellung von vorläufig aufgenommenen Personen ist für Ihren Betrieb ein Gewinn! Menschen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich bringen spezifische Ressourcen, Stärken und Kompetenzen mit und tragen mit ihren individuellen Hintergründen zur personellen und kulturellen Vielfalt Ihres Teams bei. Als Arbeitgeberin oder Arbeitgeber können Sie sich für die gesellschaftliche Teilhabe dieser Menschen engagieren, indem Sie Schnupperlehren, Praktika, Vorlehren, Lehren, Teil- oder Vollzeitanstellungen anbieten.

Treten Sie via untenstehendem Formular mit uns in Kontakt!

 

Als Arbeitgeber anmelden

Mit dem geeigneten Angebot können Sie einen wesentlichen Beitrag zur gelungenen Integration einer Person des Asyl- und Flüchtlingsbereichs leisten.

Füllen Sie das Formular aus und wir nehmen mit Ihnen Kontakt auf:

Flüchtlingshilfe in Zahlen

  • Icone division

    5 / 13

    per Ende 2017 führte die HAF 5 Regionalstellen und 13 Kollektivunterkünfte

  • Icone appartements

    700

    Wohnungen insgesamt für die Individualunterbringung (inkl. Untermietverträge, also Immobilien, die nicht die HAF mietet)

  • Icone valise

    1013

    Personen in den HAF-Strukturen für Kollektivunterbringung per Ende 2017

     

    2121

    Personen in den HAF-Strukturen für Individualunterbringung per Ende 2017

Projekt HandsOn in Zahlen

  • 5

    HandsOn Job Coaches unterstützen die Regionalstellen der HAF bei der Integration von vorläufig Aufgenommen in den Schweizer Arbeitsmarkt

  • 400

    Personen bei der HAF sind Analphabeten und müssen schulisch besonders gefördert werden

  • 1200

    vorläufig aufgenomme Personen, die von der HAF betreut werden, bleiben mit grosser Wahrscheinlichkeit in der Schweiz; darum ist eine frühe Integration so wichtig


 

brocki.ch

Secondhand macht glücklich

Wir machen glücklich
Ein Einkauf bei uns macht Freude, weil wir ein Flair für Secondhand haben. Bei uns gibt es Alltagsgegenstände, Sammlerstücke und neue Trends an einem Ort.

Wir stärken Schwache
Unseren Ertrag geben wir weiter an soziale Projekte der Heilsarmee. Weil wir die Not von Menschen am Rand der Gesellschaft kennen.

Wir tragen Sorge
Gebrauchtes weiter gebrauchen ist ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Nicht mehr Brauchbares recyceln wir professionell.

Wir ermöglichen Arbeit
Mit unserem Engagement für Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt schenken wir Hoffnung und Würde.
 

Die Heilsarmee brocki.ch gibt sich am Paléo Festival in Nyon die Ehre

Vom 18. bis 23. Juli 2017 stand der Brocki’Truck der Heilsarmee auf dem Gelände des Paléo Festivals. Das Paléo Nyon verzeichnet jährlich bis zu 250 000 Besucher. Die Heilsarmee brocki.ch unterstreicht mit diesem Auftritt, dass Secondhand in der Schweiz an Bedeutung gewinnt.

Die Heilsarmee brocki.ch gibt sich am Paléo Festival in Nyon die Ehre

Der Brand brocki.ch wird so an die Bevölkerung transportiert und mit positiven Botschaften besetzt: Wir leben Secondhand, ein wichtiger Beitrag zu Nachhaltigkeit! Der sinnvolle Umgang mit den uns gebrachten Artikeln schont Ressourcen und macht Spass. Und das ganze Team freut sich bereits, euch am Paléo Festival 2018 wieder zu begrüssen!

Die Heilsarmee brocki.ch gibt sich am Paléo Festival in Nyon die Ehre

Selbst das schlechte Wetter konnte die gute Laune der Mitarbeiter und Freiwilligen aus den Institutionen und brocki.ch-Filialen der Heilsarmee nicht trüben.

Die Heilsarmee brocki.ch gibt sich am Paléo Festival in Nyon die Ehre

Jeder konnte sich oder als Gruppe fotografieren lassen, was manchmal zu schrägen Schnappschüssen führte. Die Foto konnte man unter #brockipaleo posten. Die besten Bilder wurden belohnt.

Die Heilsarmee brocki.ch gibt sich am Paléo Festival in Nyon die Ehre

Die Besucher am Stand konnten sich an einem kreativen Foto-Wettbewerb beteiligen, für den sie sich dann jeweils verkleideten.

Die Heilsarmee brocki.ch gibt sich am Paléo Festival in Nyon die Ehre

Unser Slogan "Secondhand makes happy" nahm die positive Stimmung des Festival auf. Für die Besucher wurden verschiedene Animationen angeboten, zum Beispiel Jam-Sessions.

Die Heilsarmee brocki.ch gibt sich am Paléo Festival in Nyon die Ehre

Es war wirklich für jeden etwas dabei.

Die Heilsarmee brocki.ch gibt sich am Paléo Festival in Nyon die Ehre

Das reichhaltige Sortiment enthielt von Kleider und Kostümen über Camping-Material, Schlafsäcke und Taschenlampen bis hin zu Ladegeräten für Mobiltelefone, Sonnen- und Regenschirmen zu unschlagbaren Preisen.

brocki.ch in Zahlen

  • Icone camion

    19

    Filialen

     
  • Icone collaborateurs

    305

    Mitarbeitende, Programmteilnehmende, Zivildienstleistende

     
  • Icone fauteuil

    35 000

    Artikel pro Filiale (Durchschnitt)

     

 

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Das WASH-Projekt der Heilsarmee Schweiz hilft über 50 000 Menschen in Simbabwe, darunter mehr als 11 000 Schulkindern. WASH steht dabei für „Wasser, sanitäre Anlagen und Gesundheit (Health)“.

Entdecken Sie die weiteren Dienste der Heilsarmee-Stabstelle Internationale Entwicklung.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Der Erfolg macht Schule: Die Heilsarmee setzt WASH-Projekte auch in Kenia, Sambia und Südafrika um.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

In Schulen und Gesundheitszentren entstehen ausserdem Gemüsegärten für den Anbau zusätzlicher Lebensmittel. Auch Familien, die zuhause einen Garten errichten möchten, werden dank WASH dabei unterstützt. Zudem werden die Kinder an den Schulen regelmässig auf ihre Gesundheit hin überprüft.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

In einer Schule gab es zum Beispiel für 424 Mädchen nur sechs Toilettenlöcher und für 419 Jungen nur drei Toilettenlöcher oder Urinale. Heute ist das anders.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Über die Hälfte der Menschen in den betroffenen Gebieten besass keine eigene Toilette. Die Situation in den Schulen war noch viel schlimmer.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Denn ohne begleitende Gesundheits- und Hygieneaufklärung können die neuen Wasseranlagen kaum das gewünschte Ziel erreichen.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Das Projekt sorgt auch für zahlreichere und hygienischere Toiletten in Dörfern und Schulen. Die Heilsarmee bietet präventiven Hygieneunterricht für alle an.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Neues Equipment für die Trinkwasseraufbereitung stellt die Versorgung mit Trinkwasser sicher.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Grundwasserpumpen eröffnen den Menschen den Zugang zu Wasser, auch dort, wo keine natürlichen Wasserquellen vorhanden sind.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Sie liefern Wasser für die Landwirtschaft. Dank neuen Verteilsystemen ermöglichen oder vereinfachen sie den Nahrungsmittelanbau.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Neue Wasserreservoirs garantieren eine bessere Verteilung des Wassers in den Dörfern.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Das Heilsarmee-Projekt ermöglicht und verbessert heute die Gewinnung, Speicherung und Nutzung des Wassers in zwölf Dörfern im ländlichen Simbabwe für insgesamt über 50 000 Menschen.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

In den heute von der Heilsarmee unterstützen Dörfern mussten die Menschen früher noch kilometerweit gehen, um Wasser – oft in schlechter Qualität – zu besorgen.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Fast ausschliesslich ländliche Gebiete sind von Wasserknappheit und schlechter Trinkwasserqualität betroffen – 98 % der Bevölkerung leben auf dem Land.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Dank des WASH-Projekts der Heilsarmee erhalten zwölf Gemeinschaften und Dörfer in Simbabwe einen verbesserten Zugang zur flüssigen Grundlage des Lebens.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Wassermangel und schlechte Wasserqualität, gepaart mit mangelnder Hygiene, sorgen für die Verbreitung schwerer Krankheiten. So 2008 brach in Simbabwe Cholera aus und forderte über 4000 Todesopfer.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Ungünstige Klimaverhältnisse – geringe und unregelmässige Niederschläge – sowie Sparprogramme der Regierung gefährden die Wasser- und Sanitärversorgung und damit das Leben der Bevölkerung.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Simbabwe – ein Land, das einst als «Kornkammer Afrikas» galt – hat gravierende Wasserversorgungsprobleme. Viele Nahrungsmittel müssen aus dem Ausland importiert werden.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

In WASH-Projekten erstellt die Heilsarmee gut zugängliche und bedarfsgerechte Wasser- und Sanitäranlagen, verringert die Wasserarmut, steigert das Hygienebewusstsein und die Gesundheit der Menschen in den betroffenen Dörfern und stellt deren Ernährung sicher.

Internationale Entwicklung

WASH-Projekt Simbabwe

Das WASH-Projekt der Heilsarmee in Simbabwe berücksichtigt die wichtigen Zusammenhänge zwischen Wasser, Abwasser, Ernährung und Gesundheit ganzheitlich.

Das WASH-Projekt in Kongo-Brazzaville

Eric Baudrey bewirtschaftet die Projekte der Heilsarmee in Kongo-Brazzaville. Er erklärt im Video, warum das WASH-Projekt für die Kinder und ihre Familien so wichtig ist.


 

Österreich

90 Jahre Heilsarmee Österreich

Text: Florina German ● Bild: David Martinez, Florence Stoiber

90 Jahre Heilsarmee Österreich – zu diesem Anlass begrüsste die Heilsarmee in Wien General André Cox und seine Frau, Kommissärin Silvia Cox. Den 11. Mai, ihren Festtag, begann die Heilsarmee Österreich mit einer Pressekonferenz in Wien. Zum Auftakt sprach der internationale Leiter der Heilsarmee zum besonderen Auftrag unserer Organisation: „Wir sind Menschen, die glauben, dass das Predigen des Evangeliums weniger mit Worten als vielmehr mit Handlungen geschieht, zu denen uns der Glaube motiviert.“ An der Pressekonferenz positionierte sich die Heilsarmee Österreich ausserdem als Organisation, die sich insbesondere in der Wohnungslosenhilfe praktisch und auch politisch engagiert. So fordert die Heilsarmee in Wien mehr bezahlbaren Wohnraum. Sie setzt sich auch für ein gemeinsames Konzept aller Partner der Wohnungslosenhilfe ein.

Im Haus Erna in Wien fand der Rückblick auf 90 Jahre Heilsarmee Österreich statt. Kommissärin Silvia Cox rief in ihrer Predigt zu Mut auf. Majorin Heidi Oppliger führte durch den Nostalgiegottesdienst – bei schönstem Wetter draussen vor dem Haus Erna. Im Publikum: Bewohner, Mitarbeitende der Heilsarmee Österreich sowie zahlreiche Gäste aus der Schweiz, von denen viele eine Beziehung zur Heilsarmeearbeit in Wien haben

Mit einem bunten Fest beging die Heilsarmee Österreich ihren 90. Geburtstag. General André Cox und seine Frau waren Ehrengäste. Nach dem offiziellen Festprogramm mit Theater, Podiumsdiskussion und Ansprachen fand ein Apéro unter Bäumen im Licht von Lampions und Feuerschalen statt. Anschliessend speisten die Festgäste vom Grillbuffet, sangen "Happy Birthday Heilsarmee Österreich" und liessen den Abend bei Torte und Tombola ausklingen.

Österreich in Zahlen

  • Icone Poste

    1

    Korps (Gemeinde)

     
  • Icone Foyer de réinsertion

    5

    Soziale Einrichtungen

     
  • Icone employé

    62

    Angestellte

     

Ungarn

Wo die „vaterlosen“ Kinder aufleben

Gewalt, Alkohol, Verwahrlosung – die Heilsarmee bringt Hoffnung ins Elend von Budapest. [...]

Ungarn

Bei den Roma

„Der Glaube an Christus verändert die Menschen von innen heraus und gibt neue Lebensperspektiven. Und genau das brauchen diese Menschen am Rand der Gesellschaft so dringend.“ Major Bernhard Wittwer

Sehen Sie im Video die Arbeit der Heilsarmee bei den ungarischen Roma.

Ungarn in Zahlen

  • Icone Poste

    9

    Korps (Gemeinden)

     
  • Icone Foyer de réinsertion

    11

    Soziale Angebote

     
  • Icone employé

    127

    Angestellte

     

 

Photo infographie

Infografiken

Die Heilsarmee in Zahlen

Die Heilsarmee Schweiz in Zahlen

  • officiers

    3758

    Mitglieder

     
  • Employé suisse

    1954

    Angestellte

     
  • Epaulettes

    139

    Aktive Offiziere

     

  • Icone Poste

    55

    Korps (Gemeinden)

     
  • Icone Foyer de réinsertion

    40

    Soziale Einrichtungen

     

Zahlen und Organigramm 2017

Die Heilsarmee weltweit in Zahlen

  • Icone terre

    128

    Länder, in welchen die Heilsarmee präsent ist

     
  • Icone Poste

    14 527

    Korps (Gemeinden)

     
  • Icone social

    7051

    Soziale Einrichtungen

  • officiers

    1,77 Mio.

    Mitglieder

  • Employé suisse

    111 859

    Angestellte

  • Epaulettes

    17 168

    Aktive Offiziere

  • Icone tente

    317

    Katastrophen- und Nothilfe-Einrichtungen

  • Icone hopital

    599

    Spitäler und Kliniken

  • Icone ecole

    4605

    Bildungsinstitutionen