Begriffserklärung

Migration ist der Überbegriff für freiwillige oder erzwungene Wanderungen von Menschen und Menschengruppen. 

Als Flüchtlinge werden Menschen bezeichnet, die aus «begründeter Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung» fliehen. (Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951).

Den Aufenthalt, den ein Staat einem Ausländer gewährt, um ihn dauernd oder vorübergehend vor Verfolgung zu schützen, nennt man Asyl.

Das Asyl­ver­fah­ren

Ein Ende kriegerischer Ereignisse und materieller Not ist weltweit nicht abzusehen. Die Schweiz wird weiterhin für viele Menschen als Zufluchtsland gelten.

Als Bewahrerin der Genfer Konvention und als Gastgeberland für das Internationale Komitee des Roten Kreuzes verfügt die Schweiz über eine lange humanitäre Tradition, die auch heute zum Tragen kommt. Die humanitäre Tradition der Schweiz kommt unter anderem zur Geltung im Asylrecht, das politisch Verfolgten die Möglichkeit bietet, sich in der Schweiz niederzulassen. Zuständig für diese Aufgabe ist in der Schweiz das Staatssekretariat für Migration, genauer der Direktionsbereich Asyl. Diese Stelle unterzieht jedes Asylgesuch einer sorgfältigen und individuellen Prüfung. Wie das gemacht wird? Hier einige Informationen: Erklärung vom Staatssekretariat für Migration