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Lebensgeschichten

Die Heilsarmee Schweiz konnte in ihrem langjährigen Engagement bereits vielen Menschen eine echte Stütze sein. Lesen Sie hier, welche Einzelschicksale wir zum Guten bewegen konnten.

Vreni G. (60 Jahre)

Vreni G.

«Bevor ich ins Passantenheim kam, lebte ich in einer Wohngemeinschaft mit sieben Personen, die ich zuvor nicht gekannt hatte. Es war eine Notlösung, nach sechs Jahren musste ich aus meiner geliebten Wohnung, da sie renoviert wurde. Den höheren Mietzins hätte ich mir danach nie leisten können. So kam ich mit 59 Jahren in diese Wohngemeinschaft. Am Schluss konnte ich mit niemandem mehr sprechen und wurde gemobbt. Ich wollte nur noch weg. Zum Glück erzählte mir meine Sozialarbeiterin vom Passantenheim der Heilsarmee.»

Claudia (50 Jahre)

Claudia mit Hund

«Ich weiss nicht, was aus meinen Kindern geworden wäre ohne die Hilfe der Heilsarmee. Als mich die Kinder am meisten brauchten, wurde bei mir der erste Tumor entdeckt. Mit weiteren Tumoren wuchs auch meine Angst. Ich fühlte mich hilfos und wollte mehr als einmal alles aufgeben. Zum Glück wusste die Heilsarmee Rat.»

Dirk (48 Jahre)

Dirk

«Die Heilsarmee gibt mir Halt im Leben. Vor vier Jahren war ich ganz unten. Damals hätte ich nicht für möglich gehalten, wieder als Koch zu arbeiten. Als ich zum zweiten Mal einen geliebten Menschen verlor, war alles aus. Ich fühlte nur noch Leere und Dunkelheit.»

Jan S. (30 Jahre)

Jan S in der Werkstatt

«Die Kälte und der Hunger hatten mich hierhergetrieben. Als ich an die Tür der Heilsarmee in Liestal klopfte, war ich am Boden. In den letzten Jahren hatte ich überhaupt nichts auf die Reihe bekommen. Und dann musste ich auch noch nach Essen fragen. Ich schämte mich, bis ich eines Tages vor der Tür des Wohnheims «Die Brücke» stand.»

Michaela B. (57 Jahre)

Michaela B.

«Viele hassen Montage, ich liebe sie. Sie sind zum Fixpunkt in meinem Leben geworden, in dem sich lange, viel zu lange, alles um Drogen und Alkohol drehte. Die Tage im Heim und die Misshandlungen nagten an mir, oft wollte ich einfach allem ein Ende setzen.»