Di

22

Mai

2012

Halleluja, lobet den Herrn!

„Lobet ihn mit Posaunen, lobt ihn mit Harfe und Zither, lobt ihn mit Tamburin und Tanz, lobt ihn mit Saitenspiel und Flötenklang. Lobt ihn mit Zimbelschall und Paukenschlag! Alles was lebt, lobe den Herrn! Halleluja.” (Psalm 150)

 

Ich geniesse es, in einem Gottesdienst der Musik zuzuhören, sei es von einer Brass Band, einer Lobpreisgruppe oder einem Chor. Musik hilft mir, meine Gedanken auf den Herrn auszurichten. Es gibt kaum etwas, was den Menschen so ganzheitlich berührt wie Musik: Texte bringen uns zum Nachdenken. Sie rufen uns in Erinnerung, was Gott für uns tut und getan hat. Sie sprechen unseren Geist an. Melodien berühren uns emotional und wecken in uns Gefühle. Vielleicht erinnern sie uns an Gottes grosse Liebe, an die Vergebung der Sünden oder an die Gnade Gottes. Rhythmen bringen unseren Körper in Bewegung.

 

Wenn der Psalmist Zimbelschall und Paukenschlag erwähnt, denkt er sicherlich an einen Rhythmus, der den ganzen Körper erfasst. Ich kann mir diese fröhliche Prozession

vorstellen.

 

Auch in der Heilsarmee ist die Musik sehr wichtig. Seit ihren Anfängen werden ganz verschiedene Instrumente gebraucht. Die Salutisten drückten durch das Musizieren und Singen ihre Lebensfreude und ihre Dankbarkeit Gott gegenüber aus. Dies hat sich bis heute erhalten. Ich freue mich über alle Musikanten und Musikantinnen, die unsere Aktivitäten bereichern. Ich betrachte es als ein Vorrecht, dazuzugehören.

 

Wir möchten Paulus’ Rat Folge leisten. Er schreibt den Kolossern: „Ermutigt und ermahnt euch gegenseitig, und dankt Gott von ganzem Herzen mit Psalmen, Lobgesängen und Liedern, die euch der Heilige Geist schenkt.” (Kolosser 3, 16b)

 

Kommissär Franz Boschung,Territorialleiter

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