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13
Apr
2012
Am Sonntag, 15. April 2012, ruft die Heilsarmee mit anderen Kirchen zum Gebet für Nordkorea auf.
An diesem Wochenende wird in Nordkorea der 100. Geburtstag des Diktators Kim Il Sun begangen. Er wird dort als „Grosser Führer“ verehrt. Die Feierlichkeiten sollen vor allem in der Hauptstadt Pyöngyang mit viel Aufwand begangen werden.
Die Christen weltweit sind aufgerufen, für das Land und seine Führung zu beten. Der „ewige Präsident“, wie er genannt wird, hat Nordkorea in die Armut und Isolation gestürzt. Die Bevölkerung leidet an Hunger und Unterversorgung. Die Heilsarmee Schweiz unterstützt die Heilsarmee Südkorea, die wiederum in Nordkorea Hilfe leistet. „Für dieses Jahr steht noch ein Saldo von der Heilsarmee Schweiz in Südkorea bereit“, erklärt Auxiliär-Kapitän Markus Muntwiler, Leiter der Abteilung Mission und Entwicklung. "Es wird noch in diesem Jahr für weitere Hilfseinsätze verwendet." Mit den Geldern hat die lokale Heilsarmee in der Vergangenheit beispielsweise Nahrungsmittel geliefert.
Nordkorea belegt zudem den ersten Platz im Weltverfolgungsindex. Christen werden dort auf brutale Weise verfolgt, gefoltert und hingerichtet. Open Doors, die Organisation, die sich für verfolgte Christen weltweit einsetzt, formuliert für dieses Wochenende folgendes Gebetsanliegen: „Beten wir, dass Gott die Augen der Verfolger öffnet, damit sie bei ihren Begegnungen mit Christen oder anderen „Staatsfeinden“ Menschen aus Fleisch und Blut sehen, Mitbürger statt Feinde.“
Herzlichen Dank, wenn Sie und Ihr Korps Nordkorea in Ihre Gebete mit einschliessen.
Zum Hintergrund: Kim Il Sun, Grossvater des kürzlich zum Machthaber ernannten Kim Yong Un, regierte das Land über 40 Jahre lang. Er legte die Grundsteine für eine Dynastie von Diktatoren.
Mehr Informationen zum Gebetstag für Nordkorea finden Sie hier.
Lesen Sie hier mehr über Christenverfolgung in Nordkorea.
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