Di
03
Jan
2012
„Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, ich will ausgiessen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Ältesten sollen Träume haben.” (Apostelgeschichte 2,17)
Normalerweise habe ich einen guten Schlaf. Selten kann ich mich an Träume erinnern. Es sind dann auch kaum Träume, wie sie im Bibeltext beschrieben sind.
Die von Petrus zitierte Stelle des Propheten Joel (Joel 3,1) beschreibt die von Gott gegebene Inspiration durch den Heiligen Geist. Durch ihn werden junge und ältere Menschen Gesichte und Träume haben: Erkenntnisse, welche uns zum Glauben und Handeln motivieren.
Ich erlaube mir, einige Gedanken zu meinen persönlichen Träumen für die Heilsarmee mit Ihnen zu teilen:
Ich träume von einer Heilsarmee, welche sich mutig und freudig um ihre Mission kümmert und die Botschaft Jesu Christi ohne Scheu verkündet.
Ich träume von einer Heilsarmee, welche durch die gegenseitige Liebe ihrer Mitglieder ein Zeugnis des lebendigen Christus in dieser Welt ist.
Ich träume von einer Heilsarmee, welche Sünder in ihren Reihen aufnimmt und ihnen Zeit und Raum gibt, sich im Glauben zu entwickeln.
Ich träume von einer Heilsarmee, welche der Heiligung Priorität einräumt.
Träume führen uns nicht weiter, wenn sie nicht zum Handeln führen. So wenig wie gute Vorsätze für das neue Jahr, welche wir rasch vergessen.
Möge der Herr uns Mut und Freude für unseren Dienst, Liebe und Geduld für unsere Mitmenschen sowie Leidenschaft für unsere Aufgabe geben.
Kommissär Franz Boschung, Territorialleiter