Mi

21

Dez

2011

„Tragische Situation“

Schlafplätze für Asylsuchende fehlen

Wenn alle Stricke reissen, ist auf die Heilsarmee Verlass. Das Schweizer Fernsehen hat gestern Mittwoch über die tragische Situation von Asylsuchenden berichtet, die in den voll belegten Asylzentren des Bundes abgewiesen werden und in der Kälte draussen schlafen müssen.

 "10 vor 10" nahm als Beispiel zwei junge Nordafrikaner, die nach ihrer Anmeldung für eine ganze Woche auf die Strasse geschickt wurden. Das Bundesamt für Migration bestätigte, dass allein in Basel in den letzten Wochen zwischen 10 und 20 Asylsuchende in voll besetzten Unterkünften abgewiesen wurden.

Bild: Gabrielle Keller Bild: Gabrielle Keller

Siegfried Bongartz, Leiter des Heilsarmee-Männerheims "Rheinblick" in Basel, äusserte sich schockiert darüber, dass „gerade in dieser Kälteperiode die Leute vor die Türe gestellt“ würden. Er habe letzte Woche zwei und in der Nacht auf gestern drei Asylbewerber einquartiert und verköstigt. Siegfried Bongartz: „Es kann doch nicht sein, dass man es darauf ankommen lässt, ob Private diese Menschen irgendwie unterbringen.“


Sie können sich die Sendung unter folgendem Link ansehen:
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=fb82605d-20fe-41c3-a60b-9e53adff410b;DCSext.zugang=videoportal_sendungsuebersicht

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