Mi
21
Dez
2011
Als vor einigen Tagen die Wiesen grün waren und die Felder braun, waren unsere Häuser und Wohnungen geschmückt für den Winter.
Foto: flickr/DES-ti
Obwohl von Schnee und Kälte nichts zu sehen war, sah man überall scheinbar zur Jahreszeit unpassende Lichter aufgehängt, Dekorationen mit glänzenden Kugeln und nach Zimt und Apfel duftenden Kerzen aufgestellt. Sah man aus dem Fenster, konnte man es kaum glauben, dass jetzt Winter sei, man dachte beinahe, der Kalender gehe falsch.
Doch obwohl alle das Gefühl hatten, es würde in der Schweiz nie wieder kalt werden, wurde es richtiger Winter mit Eis und Schnee.
Obwohl Heiligabend in der heutigen Zeit kindlich und naiv erscheint, waren vor 2000 Jahren Maria und Josef im Stall bei der Krippe. Auch wenn überall Kommerz und Hektik verströmt wird, man vor lauter Weihnachtsstress keine Vorfreude auf den Weihnachtsabend mehr verspürt, kam Jesus Christus, der Sohn Gottes für alle Menschen als Baby zur Welt.
Deshalb können wir uns trotz dem oberflächlichen Weihnachtskitsch und dem Profanen freuen. Obwohl es draussen auf den Strassen nicht nach himmlischer Hoffnung aussieht, soll in unseren Herzen Weihnachten sein!
Claire-Lise Bitter