Mo

31

Okt

2011

Nicht Tod sondern Leben

Heute feiern viele Menschen Halloween. Wissen Sie, woher der Gruselspass kommt und was er wirklich bedeutet?

Bild : Wikimédia Bild : Wikimédia

Vor über 2000 Jahren bezeichnete man Halloween als Samhain. Dem alten Glauben nach war es den Seelen der Verstorbenen erlaubt, in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November nach Hause zurückzukehren. Um sich vor den Geistern der Toten, den Hexen und Dämonen zu schützen, verkleideten sich die Menschen mit Tierfellen und Tierköpfen, um die Geister abzuschrecken. Vor den Häusern wurden Gaben aufgestellt, die die Geister besänftigen sollten. Später ging man dazu über, Gesichter in Rüben zu schnitzen, um den Geistern vorzugaukeln, dass hier bereits eine verdammte Seele hause. Trotz Unterwerfung der Kelten durch die Römer wurden die Zeremonien weitgehend beibehalten. Papst Gregor IV. schliesslich beschloss, dem schrecklichen Treiben ein Ende zu setzen, und ordnete im Jahr 833 an, den Tag von nun an als den "Tag aller Heiligen" zu feiern.

 

Die Bibel lehrt uns, dass es Gott ein Greuel ist, wenn Menschen Tote anrufen. Geister und Dämonen sind eine Realität. Deshalb bleibt es nicht ohne Folgen, wenn man mit diesen spricht – ob zum Spass oder aus Überzeugung. Jesus Christus ist für uns am Kreuz gestorben und auferstanden, damit wer an ihn glaubt das Leben hat in Ewigkeit. Wir unterwerfen unser Leben dem lebendigen und liebenden Gott und nicht zerstörerischen Kräften. Deshalb ist unsere Botschaft eine Botschaft des Lebens und nicht des Todes, der Liebe und nicht des Leidens, der Kraft und nicht der Angst. Jesus hat über den Tod gesiegt und tut dies in unseren Leben noch heute, wenn wir ihn dazu einladen.

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